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rubicon – Das Magazin für Führungskultur im Mittelstand

rubicon – Das Onlinemagazin für Führungskultur im Mittelstand

Eine Meinung von Michael Taube

Gibt es die agile Führungskraft?

Damit ein Unternehmen flexibel agil und innovativ am Markt agieren kann, benötigt es Mitarbeiter, die mit ihrer Kompetenz und Leidenschaft die Ziele des Unternehmens unterstützen. Immer häufiger liest mal in Stellenanzeigen: „Wir brauchen eine agile Führungskraft“. Doch was ist eine agile Führungskraft? In diesem Post möchte ich anhand einiger Beispiele mich dem Thema nähern.

Was macht den klassischen Manager - die Führungskraft in der Linie - so wie wir sie bisher kannten aus?

Der Manager

  • setzt Ziele
  • gibt vor was zu tun ist und weist an
  • koordiniert die Arbeit
  • plant Ressourcen und kontrolliert diese
  • (und vor allem) redet er (selbstverständlich gilt das Ganze auch für weibliche und diverse Führungskräfte)

Eine agile Führungskraft zeichnet sich damit aus, dass er/ sie

  • eine Vision gibt
  • begeistern und inspirieren kann
  • gerne mit Menschen arbeitet
  • deren Kompetenzen und Fähigkeiten vertraut und
  • (vor allem) zuhören kann.

Durch den Führungsansatz des agilen Managers wird eine vertrauensvolle Arbeitsumgebung geschaffen - und das ist, worum es in meinen Augen geht.

Der/ Die Geführte kann dadurch

  • private Probleme auch ins Unternehmen mitnehmen, weil er auf Verständnis treffen wird, statt Angst davor zu haben, private Probleme zu diskutieren
  • freut sich auf neue Aufgaben und auf die Unterstützung der Kolleg:innen statt Angst zu haben, dass bei Fragen die Kolleg:innen schlecht von einem denken und (diese Liste ist nicht vollständig)
  • spricht auch schlechte Gefühle oder vielleicht Gefühle überhaupt an, statt immer nur den fröhlichen Mitarbeiter zu spielen.

Ist es nun möglich eine agile Führungskraft in einer klassischen Umgebung zu sein?

Selbstverständlich ist dies möglich! Aber wundern Sie sich nicht, wenn Sie gerade auch bei den gestandenen Managern in der Linie auf Unverständnis stoßen. Auch heute gilt noch - insbesondere bei männlichen Führungskräften - der Stärkere siegt und Mitarbeiter sind dafür da zu arbeiten und sich still zu verhalten.

Ihr Standpunkt? Schreiben Sie mir, ich freue mich auf Ihre Anmerkungen und Fragen: michael.taube@deutsche-projekt-akademie.de

Eine sehr gelungene Veranstaltung mit einem außerordentlich breiten Themenspektrum

7. Führungssymposium durchgeführt

Am 17.06. fand das 7. Führungssymposium der Manufaktur für Führungskultur im Mittelstand e.V. als Online-Event statt. Ein abwechslungsreiches Programm bot unseren Teilnehmer:innen spannende Inhalte mit vielen wertvollen Impulsen.

Am Vormittag erlebten wir Vorträge von "Unternehmenskultur und Achtsamkeit" bis hin zu "Smart Learning Umgebungen". Am Nachmittag ergänzten praxisnahe Themen zur Mitarbeiterführung und -schulung das Programm.

Das Feedback der Teilnehmer:innen war überaus positiv. Beispielhaft stehen hierfür folgende Meinungen:
• "Eine sehr gelungene Veranstaltung mit einem außerordentlich breiten Themenspektrum – von Prozessmanagement über Lernen in digitalen und virtuellen Welten, bis hin zu Agile und Remote Leadership."
• "Ich finde es sehr spannend, wie real solch eine Konferenz auch online funktionieren kann."
• "Ich habe heute mehrere Impulse bekommen, bezüglich 3D-Lern-Welten und wo diese "Reise" hingehen wird. Sehr inspirierend! Vielen Dank!"

Das Organisationsteam bedankt sich an dieser Stelle bei den Referenten:innen für die anregenden Beiträge, beim Publikum für das große Interesse und bei allen Mitwirkenden, die zum Gelingen des Events beitrugen.

Wir freuen uns, Sie bei einer unserer nächsten Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

Digitale Personalarbeit: Nie war sie so wichtig wie heute

Beim 7. Führungssymposium wird der Verein „Manufaktur für Führungskultur im Mittelstand“ den aktuellen Zustand der Personalverwaltung dokumentieren und Ausblick auf neue oder gar nicht so neue Entwicklungen geben.

Der digitale Tag startet mit zwei Impulsvorträgen von Dr. Sirkka Freigang und Christian Felber. Danach wird in drei Vorträgen auf die digitale Personalarbeit eingegangen.

Am Nachmittag erwartet die Teilnehmer einige Endkunden-Berichte über Lösungen in Ihren Unternehmen sowie parallel stattfinden Workshops auf 3D-Plattformen wie FRAMEvr, HUBS oder OpenSim.

Die Eintrittspreise splitten sich auf: für Mitglieder des Vereins ist der Vortragsteil kostenfrei, lediglich die Teilnahme bei einem Workshop werden 49,- € (zzgl. USt.) fällig. Nicht-Mitglieder zahlen zwischen 99,00 und 148,00 € (zzgl. USt.)

Anmeldemöglichkeit unter https://hopin.com/events/7-fuhrungssymposium-fur-den-mittelstand

Hybride Organisationsformen als Führungsstrukturen der Zukunft?

Im Beitrag von Michael Kohlhaas geht es um die Frage, wie sich Unternehmen als Organisation mit ihren Strukturen und Führungskulturen auf diese doppelte Herausforderung (Ambidextrie) einstellen.

 
 

Agiles Arbeiten

Früher war die Arbeitswelt noch in Ordnung. Der Chef sagte, was getan werden muss, und die Mitarbeiter haben die Anweisung ausgeführt. Das Ganze funktionierte lange Zeit gut, da wir in einer Linienorganisation arbeiteten und damit Führung und Verantwortung klar geklärt waren.
Heute wird allerdings anders gearbeitet. Wir kennen modernere Arbeitsmethoden, andere Unternehmensorganisationsformen und Führungskräfte und Mitarbeiter haben andere Ideen zum Thema Arbeit. Die Schlagworte, die in Literatur und Journaille bemüht werden, lauten agiles Arbeiten, Arbeit 4. 0 oder arbeiten in virtuellen Teams.

Anhand eines praktischen Beispiels möchten wir ihnen zeigen, wie sich die Arbeit verändert hat.

New Work! - Wie lautete nochmals die Frage?

Wie lautet eigentlich die Frage, deren Antwort „New Work“ ist, als Schlagwort für zum Teil sehr konkrete, jedoch auch allgemeine und sehr unterschiedliche Organisations- und Arbeitsmodelle?

Welches Problem soll eigentlich gelöst werden mit all den Konzepten von flexiblen Arbeitsformen wie Jobsharing oder agilen Arbeitsmethoden wie etwa Scrum? Von den Diversity-Ansätze wie Gender Empathy oder auch den Job-Rotation-Konzepten? Von partizipativen Organisationsmodellen, zum Beispiel Holacracy u.a.?

„Arbeitskultur wird wichtiger als Fachwissen und Infrastruktur“

Digitale Transformation

Die technischen Möglichkeiten entwickeln sich rasant. Doch wer die passende Hard- und Software gefunden hat, ist noch nicht am Ziel. Erst wenn die Mitarbeiter digital unterstützt gut zusammenarbeiten, steigen Effizienz und Ertrag.

Interview mit Achim Mey

Achim Mey, Geschäftsführer Mey Generalbau GmbH, Tübingen, im Gespräch mit Barbara Steinberg, Steinberg Consulting GmbH, auf dem 6. Führungssymposium für den Mittelstand in Stuttgart

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